Weihnachten in Arizona

Über die Weihnachtsferien (die auch schon eine gefühlte Ewigkeit her sind) bin ich mit meiner Gastfamilie und der Austauschschülerin der Eltern meiner Gastmutter nach Arizona gefahren und haben dort Weihnachten verbracht und auf dem Rückweg haben wir in Salt Lake City angehalten. Hier ein paar kurze Eindrücke von unserer Reise (und auch wirklich nur kurz, da ich aus Versehen das Ladekabel für meine Kamera vergessen hatte :D):

Sonnenuntergang in Arizona
Sonnenuntergang in Arizona
Mesa Tempel mit Weihachtsbeleuchtung
Mesa Tempel mit Weihachtsbeleuchtung
Salt Lake City Tempel
Salt Lake City Tempel

Yellowstone

Am 1. und 2. Oktober (Donnerstag und Freitag) hatten wir auf Grund von Lehrerkonferenzen keine Schule. Also sind einige der Austauschschüler aus Twin Falls und Idaho Falls, gemeinsam zum Yellowstone Nationalpark gefahren. Aber bevor es was über den eigentlichen Ausflug zu erzählen gibt, muss ich erst mal die Geschichte mit den Katzen im Auto erzählen. Mein Gastbruder Ivan hat mich zur Tankstelle in Declo gebracht, wo mich der Minivan mit den restlichen Schülern der Umgebung abgeholt hat gefahren, aber auf dem Weg dahin, haben wir noch an einer anderen Tankstelle angehalten, weil ich einen Geldautomaten brauchte. Schnell rein, Geld abgehoben und wieder raus. Aber als ich raus kam liefen dort zwei kleine Katzen herum die unseren nicht unähnlich sahen. Aber weil das getigerte Muster ja relativ häufig vorkommt, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Also sind wir weiter nach Declo gefahren. Las wir geparkt hatten, und ausgestiegen waren, hörte ich auf einmal ein Miauen aus dem Auto. Also haben wir die Motorhaube aufgemacht und TADAA, eine von unseren kleinen Katzen, Cally, saß drin und musste „gerettet“ werden. Daraus haben wir geschlossen, dass die beiden anderen Katzenbabys bei der vorherigen Tankstelle auch unsere waren. Also ist Ivan, nachdem ich von dem Minivan abgeholt worden bin, noch mal zur Tankstelle gefahren und hat die Katzen geholt.

Jedenfalls ist der Minivan dann nach Idaho Falls gefahren, wo sich beide Gruppen getroffen haben und dann gemeinsam, in einem Schulbus, zu der „Old Faithful Christian Ranch“ gefahren. Dort sind wir unseren Häusern zugeteilt worden (es gab jeweils zwei für Jungs und Mädchen…und in den Häusern war nicht mehr außer Betten, einem Heizer und zwei Steckdosen, wobei eine davon für die Lampe gebraucht wurde).  Dann gab es auch schon Abendessen und dann haben die meisten Karten gespielt (ich hab mit ein paar Leuten Mau gespielt…nicht Mau Mau sondern Mau und ich war froh dass ich es schon kannte, denn man darf in diesem Spiel nicht über die Regeln sprechen).

Am nächsten Tag sind wir dann in den Nationalpark reingefahren, haben uns den Geysir und alles drum herum angesehen (dort gibt es echt super Eiscreme) und außerdem haben wir noch viele Büffel und Bisons gesehen. Dann ging es wieder zurück ins Camp, dann gab es Abendessen und dann ging es (nach dem wir noch Mau gespielt hatten) ins Bett.

Am nächsten Tag, wurden wir nach dem Frühstück in drei Gruppen eingeteilt, die alle unterschiedliche Aufgaben hatten. Meine Gruppe hat Feuerholz gesammelt und dann das haben wir dann in einen Pick-Up geladen. Dann gab es Mittsagessen und danach haben wir noch weiter Feuerholz gesammelt und gegen 3 sind wir dann wieder nach Idaho Falls gefahren.

Old Faithful Geysir
Old Faithful Geysir

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Katzen gibt es überall/ cats exist everywhere

Oreo mit Autumn/Oreo with Autumn
Oreo mit Autumn/Oreo with Autumn
Blackie, Mask & Cally
Blackie, Mask & Cally
Rosie
Rosie
Autumn "versteckt" sich gerne/ Autumn likes to "hide"
Autumn „versteckt“ sich gerne/ Autumn likes to „hide“
Die drei von einer streunenden Katze...leider sind sie verschwunden (vermutlich ein Kater)/ The three of a stray cat...sadly they dissapeared (most likely a tomcat)
Die drei von einer streunenden Katze…leider sind sie verschwunden (vermutlich ein Kater)/ The three of a stray cat…sadly they dissapeared (most likely a tomcat)
Und noch mal Rosie/And Rosie again
Und noch mal Rosie/And Rosie again
Und noch ein mal...sie ist halt die einzige die still hält/And one moer time...she's just the only one that stays still :)
Und noch ein mal…sie ist halt die einzige die still hält/And Rosie one more time…she’s just the only one that stays still :)

Erste Schultage/First days of school

Nachdem ich ein bisschen Eingewöhnungszeit bei meiner Gastfamilie hatte, ging dann am Mittwoch die Schule los. Doch davor (am Dienstag um genau zu sein) waren ich und meine Gastmutter in der High School um meine Kurse zu wählen und um mich zu registrieren. Mein Kurse sind:

An einem A-Tag: Accounting, Web Design, SAT Prep, Literature of Hollywood und Guitar

An einem B-Tag: DC/Honors History, Honors English, SAT Prep, Algebra 2 und Yearbook.

Außerdem bin ich Manager des Volleyball Teams (das bedeutet, dass ich bei Spielen dafür verantwortlich bin, dass die Schiedsrichter etc. den Punktestand richtig anzeigen und auch zu sagen wenn ein Fehler in der Reihenfolge auftritt).

Am Mittwoch ging der Schultag dann mit einer Versammlung los, wo sich, unter anderem, alle neuen Schüler (also auch die Austauschschüler) vorstellen mussten. Es gab auch verschiedene, sehr sinnfreie, Spiele und es wurden neue Regeln erklärt und von den Lehrern die Stundenpläne ausgeteilt. Dann hatten wir unsere A-Tag-Kurse vor Lunch und unsere B-Tag-Kurse danach. Dann wurden in den letzten Minuten des ersten Schultages Jahrbücher und T-Shirts ausgeteilt und da ich Yearbook als Kurs habe, habe ich eins der übrig gebliebenen Jahrbücher gekriegt. Jetzt geht die Schule erst richtig los. Wir haben morgen und Donnerstag ein Volleyball Spiel und Donnerstag ist außerdem Fototermin. Auch lesen wir in English und Literature of Hollywood gerade (um genau zu sein „Hunger Games“ und „The Wizard of Oz“). Und am Freitag ist auch das erste Football Spiel der Schulmannschaft.

 

After I had some time with my host family, school started on wednesday. But before that (Tuesday to be exact), me and my host mom went to the student councelor to chose classes and to get me registered. My classes are:

A-Day: Accounting, Web Design, Literature of Hollywood and Guitar

B-Day: Honors History, Honors English, Algebra 2 and Yearbook.

I’m also the mamager of the volleyball team (which means my job is to tell the officials if there’s something wrong with the score or if the players are serving in the wrong order).

On wednesday, school started with an assembly, where all the new students (so the exchange students as well) had to introduce themselves. There also were some weird games and new rules were explained and the teachers handed out the schedules. Then we had our A-Day classes before, and our B-Day classes after lunch. And in the last few minutes of the school day, there were T-shirts and yearbooks handed out. And because I took Yearbook as a class, I got one of the leftover books for free. Now school is REALLY starting. There are volleyball games tomorrow and thursday and school pictures are taken thursday as well. Also I have reading assignements in both English and Literature of Hollywood (we’re reading „Hunger Games“ and „The Wizard of Oz“). And on friday, the football team has their first game as well.

Camp

Wie die meisten sicherlich wissen, war ich die ersten 11 Tage nicht bei meiner Gastfamilie sondern im EF Camp und über eben diese wollte ich euch mal alles berichten.

Angekommen sind wir am Dienstag, den 4.8, am JFK International Airport in New York City, nach dem wir von Berlin nach London geflogen sind. Dort hatten wir aber nicht gerade eine angenehme Ankunft, denn unsere Koffer waren auf Grund von einem Stromproblem in London geblieben und nur 5 Koffer waren ins Flugzeug eingeladen worden. Dann hieß es erst mal warten…und warten bis Marissa von EF uns miteilte, dass die Koffer hoffentlich am nächsten oder den darauf folgenden Tag ankommen würden. Dann verließen wir den Flughafen und sind mit einer Gruppe aus Japan und einem Thailänder zum Campus des Muhlenberg Colleges in Allentown, Pensylvania, gefahren. Dort angekommen wurden die Zimmer bezogen und wir wurden in vier verschiedene High Schools eingeteilt: Washington Wolves, Madison Eagles, Polk Penguins und Grant Gators. Diese wiederum waren nochmals in South, North, West und East eingeteilt. Dann gab es noch ein schnelles Abendessen und schon war der Tag vorbei…würde man denken. Aber diese Nacht kamen um 2 Uhr nachts und um 4 Uhr Nachts jeweils ein weiterer Bus mit Schülern und jedes Mal ist man aufgewacht (besonders wenn man, so wie ich, ein Zimmer direkt bei dem Eingang hatte, den die Mädchen (Mädchen und Jungs waren in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht) alle ihre gigantischen Koffer hoch tragen mussten.

Am nächsten Tag waren wir dann erstmals in unserem „Homerroom“ (also in meinem Fall Grant East) und hatten eine Campusführung mir unserer Lehrerin, Heather, und unserem Ambassador (also jemandem der letztes Jahr im Camp war), Betta. Da wurde uns auch erstmals von den Speaking-English-Karten erzählt, also Karten die Lehrer oder Ambassadors austeilen, wenn sie hören, dass du Englisch redest. An dem Abend kamen wieder welche an, etwa um die Uhrzeit, an der wir den vorherigen Abend angekommen sind, als wir gerade mit der Schnitzeljagd fertig waren. Danach gab es noch einen Film und dann war der Tag auch schon vorbei. Und auch in der Nacht kamen wider welche um 2 und 4 Uhr Nachts.

Der nächste Tag, Donnerstag, war der erst „richtige“ Camptag, denn erst jetzt waren alle Camper da. Begonnen wurde der Tag (wie jeder darauffolgende (mit Ausnahme von dem Tag in NYC und dem Tag wo wir Carnival hatten)) mit Homeroom, wo unsere Lehrerin Heather uns immer mitteilte, was diesen Tag passieren würde und dort suchten wir uns auch unsere Aktivitäten für den Nachmittag aus. Danach gab es eine „Parade of Nations“ (AN: Es waren vielleicht nur wenige Italiener, aber die waren echt laut) die in einer großen Versammlung aller Camper endete. Wo die für uns geltenden Regeln in kleinen (sehr sehr lustigen) Szenen von den Ambassadors dargestellt wurden. Nach dem Mittagessen gab es dann noch einmal Homeroom…Eigentlich. Denn denen die die Koffer fehlten (hauptsächlich Deutsche) durften nach dem Mittagessen zu Target fahren um sich frische Klamotten, Duschbad, Shampoo etc zu kaufen (einige wenige hatten an diesem Tag bereits ihre Koffer bekommen, doch den meisten fehlte der Koffer immer noch). Dann gab es Freizeit und die an diesem morgen gewählten Aktivitäten und Abends, als es schon dunkel war, spielten Grant und Washington gegen Polk und Madison „Capture the Flag“ (Es ging darum dem anderen die Flagge (oder in unserem Fall drei Frisbees) zu klauen und wieder in sein Gebiet zurückrennen ohne dabei erwischt zu werden). Der Gewinner blieb ungewiss.

Am Freitag, war ein ganz normaler Tag. Frühstück, Homerrom, Unterricht, Mittagessen, Unterricht. Aber am Ende der letzten Stunde fing Lena (der Ambassador in Evelyns Klasse) an Namen aufzurufen. Als ersten waren wir ein bisschen verwirrt doch nahc dem zweiten Namen merkten wir dann, dass es sich um Leute handelt dessen Koffer in London geblieben waren. Als dann Sven aufgerufen wurde, war ich natürlich nervös, denn ich wollte nicht länger auf meinen Koffer verzichten. Und dann wurde ich tatsächlich aufgerufen!! Also stürmten wir alle aus dem Raum und baten die anderen uns beim Homeroom zu entschuldigen (wir waren übrigens auch die einzigen, die sich nach dem Unterricht noch mal trafen). Also rannten wir alle zum EF Office und warteten bis unsere ID aufgeschrieben wurde und wir ENDLICH unsere Koffer hatten. Dann musste man bevor man mit dem Fahrstuhl hoch fuhr noch mal seinen Namen auf einer Liste durchstreichen und dann sind alle zu ihren Zimmern gerannt und haben ihre Koffer ausgeräumt und sind dann glücklich wie eh und je zu ihren Aktivitäten gegangen. Abends gab es dann die Pep Rally, wo es darum ging so viel School Spirit wie möglich zu zeigen. Die Gators (also auch meine Gruppe) haben gewonnen…einfach weil wir nicht nur „Let’s go Gators, Let’s go“ gerufen haben, wie die anderen.

Samstag war genauso gegliedert wie der Tag davor. Frühstück, Homeroom, Unterricht, Mittagessen, Unterricht, Aktivität 1, Abendessen, Aktivität 2. Abends gab es dann eine Game Show mit lustigen (und teilweise sehr sinnlosen) Spielen. Aber das beste waren nicht etwa die Spiele, sondern was zwischen den Spielen geschah. Denn dann gab es Lip Sync und Dance Battles und jeder der ein Video von dem Dance Battle der Ambassadors hat, wird es sich immer und immer und immer wieder angucken, denn es wir auf eiwi witzig bleiben. Jedenfalls, die Game Show haben auch die gators gewonnen.

Am nächsten Tag, Sonntag, hieß es dann um 5:30 Uhr Frühstuck und um 6:20 in die Busse, damit wir in NYC genügend Zeit haben uns alles anzusehen. Wir fuhren also nach New Jersey und nahmen die Fähre nach Liberty Island, wo wir etwa einne halbe Stunde verbrachten. Dann ging es mit der Fähre zum Battery Park in Manhattan. Von da aus liefen wir zum 9/11 Memorial und dann nahmen wir die (wunderschön klimatisierte) Subway Linie E zum Hudson River Park wo wir unsere Lunchpakete aßen. Dann liefen wir zum Emire State Building und hatten dort etwas Freizeit (bei Starbucks wurde mein Name mit Y geschrieben…aber nichts war so amüsant die die Schreibweise von Sissels Namen, denn statt Sissel schrieben sie Cicily). Dann liefen wir zum Rockefeller Center, wo ich, Sissel, Maren und Antonia hinauffuhren. Die anderen blieben unten (ich glaube die wollten nicht 30$ bezahlen). Dann ging es zur letzten Station, dem Times Square. Von dort aus liefen Sissel, Maren und ich zum Central Park und kauften uns unterwegs etwas zu essen. Dann stzten wir uns in den Park und aßen unsere Sandwiches (und gaben Eichhörnchen Namen). dann liefen wir zurück zum Times Square (aber nicht ohne vorher noch mal in einem Souvenir Shop halt zu machen). Und dann ging es mit den Bussen wieder zurück zu College.

Der nächste Tag verlief ganz normal. Frühstück, Homerrom, Unterricht, Mittagessen, Unterricht, Aktivität 1, Abendessen, Aktivität 2. Danach gab es ein Volleyball Turnier (bei dem ich fehlte, da sich alle die bei der Talent Show mitmachen wollen treffen sollten (hat nicht ganz geklappt…wir waren vier Camper und zwei Ambassadors). Jedenfalls haben die Gators auch dieses Spiel gewonnen.

Dienstag war Montag sehr ähnlich. Der einzige Unterschied bestand darin, dass wir nur eine Aktivität hatten (wo sonst die zweite stattgefunden hätte, war wieder Volleyball) und danach gab es State Meetings, wo man geguckt hat, ob nicht jemand in der selben Schule ist.

Am Mittwoch gab es nach dem Frühstück „Carnival“. Dort gab es verschieden aufblasbare Kletterburgen (anders kann man es nich beschreiben) und auch einen Dunker, wo, wenn man denn traf, Ambassadors und Lehrer hineingefallen sind. An irgendeinem Punkt haben die Ambassadors dann einen Container und den Wasserschlauch geholt….und die Wasserschlacht begann!!! Es ging etwa zwei Stunden und die meisten machten mit, einige wenige standen jedoch am Rand und sahen nur zu oder beschäftigten sich anderweitig. Dann gab es Abends noch eine „Parade by High School“ die in der Turnhalle endete, wo wir uns die letzten Volleyballspiele ansahen…Gators haben wieder gewonnen. Anschließend gab es noch eine Versammlung.

Am Donnerstag hatten wir ganz normal Unterricht, aber keinen Aktivitäten weil wir zu einem Baseballspiel fuhren. Es dauerte etwa zwei Stunden und das Spiel war zwischen den Reading Fightin Phils und den Harrisburg Senators.

Am Freitag waren alle etwas niedergeschlagen, da es der letzte Tag im Camp war. wir hatten morgens Homeroom und dann Unterricht. nach dem Mittagessen war dann die Talent Show, wo alle viel Spaß hatten. Die Lehrer hatten sich auch was kleines ausgedacht, aber nicht war so lustig wie das was die Ambassadors gemacht haben. Als ersten kamen die Mädchen raus (in Jungsklamotten und mit aufgemalten Schnurrbärten) und dann kamen die restlichen Ambassadors (also die Jungs) von oben ins Theater…alle in Kleider und mit Lippenstift. Dann haben sie immer Teile aus Lieder abgespielt und dazu getanzt…hört sich langweilig an, war aber unglaublich lustig. Als dieser Teil vorbei war, haben sie dann „Don’t Stop Belivin'“ von Journey gespielt und dabei sind immer welche nach hinten gegangen und haben ihre Flagge geholt und somit gezeigt wo sie herkommen (den Ambassadors war es nicht erlaubt zu sagen wo sie herkommen, bei einigen wusste man es aber trotzdem). Dann hatten wir Graduation und dann, weil unser Homeroom am meisten Punkte hatte (man bekam pro Speaking-English-Karte einen Punkt und pro 24-Hour-Challenge 5 Punkte) sind wir Eis essen gegangen (es gab das Eis auf dem Campus). Dann haben wir unsere Koffer abgegeben. Dann gab es noch Abendessen und dann wurde der Versammlungsraum leergeräumt und in eine Tanzfläche verwandelt. Dann wurden Schlüsser und Essensgarten abgegeben und es wurde langsam Realität, dass sich sie meisten von uns nie wieder sehen werden. Ich war in einem der ersten Busse, die so um Mitternacht beladen werden konnten, also fing ich so um 23:20 an mich von allen zu verabschieden. Etwa um diese Zeit fing dann auch das, wie ich es nenne, große Heulen an, wo einfach fast jeder angefangen hat zu weinen, weil man zwar zu seiner Gastfamilie wollte, aber man wollte auch weiter mit den Leuten zusammen sein, die man dort kennengelernt hatte. Also war ich dann im Bus 1 zum LaGuardia Airport und…ich vermisse einige jetzt schon.

Mein Flug ging um 7:30 nach Chicago und von da aus weiter nach Salt Lake City. Dann war ich alleine…alle anderen die auch nach Twin Falls fliegen waren mit einer anderen Airline erst viel später losgeflogen. Ich musste sowieso mein Gepäck neu einchecken und dann suchte ich mir etwas zu essen und zu trinken. Die anderen kamen dann auch (ich habe sogar noch mal mit welchen geredet die nach Idaho Falls geflogen sind). Und dann kam ich, die vier Stunden in zwei Tagen geschlafen hatte und dessen Hals unglaublich wehtat, bei meiner Gastfamilie an.

Abschiedsfeier I. und II. / Farewell party I. and II.

Nachdem wir von unserer Abschiedsfahrt an die Ostsee zurückkamen, gab es am folgendem Samstag gleich das Sommerfest unserer Schule hinterher. Dort präsentierten alle ihre Projekte (oder wie in unserem Fall die Projektfahrten). Danach ging es wieder nach Hause und kurz darauf kamen auch schon meine Freundinnen für meine Abschiedsfeier. Dort gaben sie mir auch mein Abschiedsgeschenk, ein Buch über unser letztes gemeinsames Schuljahr.  Am Samstagabend hieß es dann nur noch Flammkuchen essen  und bei „Mamma Mia“ mitsingen. Am Sonntag ging es dann zum Alexanderplatz ins Kino um „Für immer Adaline“ zu sehen und am Montag (der auf Grund von Anwesenheitspflicht beim Sommerfest frei war) in die Mall of Berlin. Am Dienstagmorgen hieß es dann Spaß-Sport-Fest und nachdem wir alle auf Grund des regnerischen Wetters schlecht gelaunt ankamen, hieß es dann, es wird wegen des Wetters abgeblasen, und so machten wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause.

Unsere (eigentlich am Mittwoch stattfindende) Zeugnisvergabe wurde, weil es unser 10. Klasse Abschluss war, auf Dienstagabend verlegt. Dort habe ich dann alle meine ehemaligen Klassenkameraden (außer einen der sofort nach Ausgabe der Zeugnisse gegangen war) mein Buch unterschreiben lassen.

Gestern und vorgestern wurden dann noch mal Abschiedsfeiern mit Verwandten und Freunden gefeiert.

 

After we came back from our 10th grade farewell trip to the Baltic Sea, our school’s summer fair was the following saturday. Everybody presented their projects (or, as in our case, project trips) of the previous project week. After that I went home and my girlfriends came shorty after for my farewell party. They also gave me my farewell present, a book about the last school year we spent together. Saturday evening was all about eating tarte flambée and singing along to „Mamma Mia“. On sunday we went to Alexanderplatz to watch „The Age of Adaline“ in the cinema and on monday (where we didn’t have school due to the compulsory attendance at the summer fair) we went to the Mall of Berlin. Tuesday morning we went to the fun sports day at our school but after arriving in miserable mood due to the bad weather, we were told that it was canceled under these conditions and so we all went back home.

Our (usually on wednesday occuring) graduation was held on tuesday evening because it was our 10th grade graduation (the german school system is made so you can graduate either after 10th or 12th grade). There my former classmates (except for one who left immediately after the official part) signed the book my friends made me.

Yesterady and the day before were farewell parties with friends and family.

Die Vorderseite/ The front page
Die Vorderseite/ The front page
Die letzte (beschriebene) Seite/ The last (written) page
Die letzte (beschriebene) Seite/ The last (written on) page
Die Rückseite mit den Unterschriften/ The back with the signatures
Die Rückseite mit den Unterschriften/ The back with the signatures

 

Auslandsschuljahr in Idaho 2015/2016: Ein wenig will ich euch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.